Thomas Schattling arbeitet vornehmlich in den Medien Film und Video. Dabei verfolgt er in den letzten Jahren einen Montage- bzw. Collagestil, welcher den Betrachter hinter die Grenzen der versiegelten Zeit und des filmischen Raumes führt. In Colocat setzt er den Fokus auf topografische und territoriale Grenzüberschreitungen durch Denk- und Glaubensräume. Dabei filmt er Szenarien, welche symbolische, transgressive Momente in physischer Grenznähe aufzudecken suchen. Der Zaun steht hier quasi als Attraktor jener individuellen Potentiale, welche durch ihre bloße Existenz immer wieder scheinbar „übermenschliche“ Phänomene provozieren.
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