Kann man Kunst messen? Gibt es allgemeingültige Kriterien wie etwa Wohlgefühl, Witz und Sinnlichkeit, denen Kunst genügen muss? Welche Kriterien sollten hierbei zum Zuge kommen und können diese demokratisch gewählt, d.h. mehrheitsfähig sein?
„WHISTLESTOP“ widmet sich dieser Frage in zwei Schritten: Erstens durch eine Prüfung des Kunstwerkes mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie, welche die bei der Wahrnehmung des Kunstwerkes aktiven Hirnareale und die zugrunde liegenden Empfindungen der Probanden sichtbar macht. Und zweitens durch einen Wahlprozess, der Antwort auf die Frage sucht, wie wichtig das Empfinden einzelner Gefühle und Stimmungen ist: Hat Wohlgefühl die höchste Priorität bei der Interaktion mit Kunst oder ist es wichtiger, dass diese zum Nachdenken anregt?
Anhand des Werkes „Whistleblower“ von Agnes Märkel, können die Besucher der Ausstellung ihre wichtigsten Rezeptionskriterien für Kunst wählen und an der Erstellung eines „Gütesiegels“ für Kunst teilhaben, das die passenden Rezeptionskriterien erfüllt.
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